Borreliose

Borrelia burgdorferii garinii, afzelii und sensu stricto ist der Überträger der Borreliose, der am häufigsten von Zecken übertragenen Krankheit. (Schätzung: 800 000 Borreliose-Fälle jährlich)

Die Zeckenimpfung schützt nicht vor Borreliose, sondern nur gegen FSME (Schätzung: 500 FSME-Fälle jährlich).

Gegen die Borreliose-Erkrankung hilft ein frühes Erkennen der Infektion und eine frühe Therapie im 1. Stadium der Krankheit. Dabei ist es für Sie und den Arzt nicht immer leicht, die Symptome richtig zu deuten und zuzuordnen.

Mit dem Zeckentest Borreliose erhalten Sie ein wichtiges Hilfsmittel, um eine Borreliose-Erkrankung zu verhindern. Nach dem Zeckenstich können Sie im ersten Schritt feststellen, ob die Zecke Borreliose-Erreger in sich getragen hat. In nur 10 Minuten liegt Ihnen das Ergebnis vor und Sie können mit Ihrem Arzt die weiteren Schritte besprechen.

 

Wie schütze ich mich vor Borreliose - Hier erfahren Sie mehr

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Der Zeckentest Borreliose - Frühwarnsystem nach Zeckenstich 

Blog:

Frühwarnsystem Borreliose

In unserem Videobeitrag erfahren Sie mehr über die Anwendung des Zeckentests und der Boo Checkliste.

www.youtube.com/watch?v=Q_FrEWhGCEs

 

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Zeckenbiss: Deutlich mehr Menschen mit Borreliose infiziert als angenommen

In Deutschland erkranken deutlich mehr Menschen an Borreliose als bis jetzt angenommen. So sollen jährlich mehr als 200.000 Menschen an der Borreliose erkranken. Übertragen werden kann die Krankheit durch Zecken oder Läuse.  

Im Frühjahr und Sommer steigt bekanntlich die Zeckengefahr. Wer von einer Zecke gebissen wurde, sollte zudem sicher gehen, dass er nicht an Borreliose erkrankt ist. Dazu sollte man einen Mediziner aufsuchen. Pro Jahr erkranken allerdings mehr Menschen an Borreliose, als angenommen, wie jetzt eine aktuelle Studie ergab.

Bis jetzt ging man davon aus, dass pro Jahr 60.000 bis 100.000 Menschen an Borreliose erkranken. Eine neue Analyse zeigt jedoch, dass jährlich etwa 214.000 Menschen mit dieser Krankheit infiziert werden. Die aktuelle Analyse stammt aus einer Arbeitsgruppe um den Labormediziner Prof. Klaus- Peter Hunfeld, der anonyme Daten der Krankenkasse der DAK analysierte.

Erste wissenschaftliche Analyse

So erkrankten im Jahr 2007 etwa 14.780 Versicherte der DAK an Borreliose, 2008 waren es dann schon 16.700 Versicherte der Krankenkasse. Rechnet man die aktuellen Zahlen auf ganz Deutschland hoch, kommt man auf die besagten 214.000 Ansteckungen. Bei der aktuellen Analyse handelt es sich um die erste wissenschaftlich Analyse für Deutschland.

Die Krankheit Borreliose kann durch einen einfachen Bluttest nachgewiesen werden. Laut den aktuellen Ergebnissen der Krankenkassen- Studie, fiel bei den meisten Versicherten der DAK die Proben negativ aus und es konnte keine Borreliose nachgewiesen werden. Dies könnte darauf hinweisen, dass einige Labortest mangelhaft waren und die Ergebnisse somit fehlerhaft sein könnten.

Verbindliche Laborregeln verlangt

Daher fordert die Krankenkasse verbindliche Regelungen für das Testverfahren. Zum jetzigen Zeitpunkt muss ein Bluttest auch durch klinische Informationen ergänzt werden. Sonst kann nicht erkannt werden, ob es sich um eine abgeheilte Infektion handelt oder um eine Neuansteckung. Ob die Therapie gegen die Krankheit gut anschlägt, lässt sich auch mittels Laborwerten überprüfen.

Bei Borreliose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, hervorgerufen durch Bakterien. Neben Zecken kann sie auch durch Läuse übertragen werden. Anzeichen von Borreliose ist eine Rötung oder eine Entzündung der Einstichstelle, auch Wanderröte genannt. Auch kann eine Borreliose grippeähnliche Symptome hervorrufen, auch hier ist eine medizinische Behandlung erforderlich.

 

 

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Zecken richtig entfernen, Stiche behandeln

Manchmal erwischen sie einen doch: Zecken! Wie Sie die Sauger richtig entfernen, wie Sie Zeckenstiche behandeln, und wann Sie zum Arzt gehen sollten

 

Ein schöner Sommerspaziergang, wunderbar. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen: Manchmal erwischt einen die Zecke doch. Haben Sie das Spinnentier – oft zunächst als kleiner dunkler Punkt sichtbar – entdeckt, sollten Sie es so schnell wie möglich entfernen. Denn die Übertragung von Erregern kann gefährlich sein: Zecken in ganz Deutschland können Lyme-Borreliose und in Süddeutschland zudem auch die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) übertragen. Gegen Letzteres kann man sich vorbeugend impfen lassen. Eine Borreliose wird mit Antibiotika behandelt.

Beim Entfernen geht es zwar nicht um Sekunden: Mindestens zwei Stunden, im Schnitt einen halben bis einen Tag, dauere es, bis Bakterien wie Borrelien vom Darm der Zecke in den Saugapparat gelangt seien, so Dr. Rolf Kübler, Allgemeinarzt aus Stuttgart.

Mindestens zwei Stunden vom Zeckenstich bis zur möglichen Übertragung von Borreliose-Erregern – Spaziergänger haben also genug Zeit, um sich in der Apotheke mit dem richtigen Werkzeug zum sachgerechten Entfernen einer Zecke auszurüsten oder um zum Arzt zu gehen. Experten raten, bei Waldspaziergängen eine Zeckenzange oder -karte dabei zu haben.


Zecke am besten herausziehen

Früher tropfte so mancher noch Öl, Nagellackentferner oder Kleber auf die Zecken, um sie zu töten. „Das macht man aber heute besser nicht mehr“, warnt Kübler. Die Tiere könnten sich in die Einstichstelle übergeben und so erst recht Bakterien und Viren übertragen. Eine Zecke muss darum mit viel Fingerspitzengefühl entfernt werden, sie darf möglichst nicht gequetscht werden. „Das drückt nur eventuell gefährliche Bakterien in den Saugapparat“, so Kübler.

Versucht man eine Zecke herauszudrehen, bleiben unter Umständen Teile in der Haut stecken. In das abgetrennte vordere Stück können zwar keine Borrelien oder FSE-Viren mehr gelangen. Aber eine örtliche Entzündung durch Verunreinigung ist natürlich möglich. Eine Drehbewegung ist nicht sinnvoll: Zecken „schrauben“ sich nicht in die Haut, sondern sie verankern sich mit Hilfe kleiner Widerhaken an ihrem Stachel und setzen sich dann fest.

Trotzdem fällt Drehen einigen Menschen leichter als Ziehen, weil sie das Gefühl haben, die Drehbewegung mit mehr Fingerspitzengefühl ausüben zu können. Und auch beim Herausziehen besteht die Gefahr, einen Teil der Zecke einfach abzureißen. Darum: Ob Drehen oder Ziehen: „Am Ende ist es wichtig, dass die Zecke vollständig entfernt wird“, sagt Dr. Matthias Berndt, Allgemeinarzt aus Hannover. Wenn Teile des Saugapparats oder gar der ganze Kopf der Zecke stecken geblieben seien, solle man seinen Hausarzt aufsuchen, rät Berndt.

Zeckenzange, Zeckenpinzette, Zeckenkarte

Am besten eignen sich zur Entfernung sogenannte Zeckenpinzetten oder -zangen oder auch Zeckenkarten. Die Utensilien bekommt man zum Beispiel in der Apotheke. „Die Karte mit dem Schlitz schiebt man unter das Tier. Dann muss man relativ kräftig, aber trotzdem vorsichtig ziehen“, erklärt Apothekerin Olivia Schauer aus München die Zeckenkarte.

 

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